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Entlang der Rur—Mittleres Rurtal

Wenn man vom Hauptdamm in Schwammenauel in die Talseite hinabschaut, kann man sich ein gutes Bild  von der Tiefe des Sees machen.

Die letzte Staustufe – das sogenannte „Staubecken Heimbach“ wirkt von hier oben aus, wie eine im Regen ersoffene Kuhwiese.

 

 

Hier finden wir rechts auch das bereits erwähnte kleine Kraftwerk:

Um die „perfekte Verwirrung“ zu vermeiden, haben die Erbauer seinerzeit buchstäblich „dran geschrieben“, dass es sich um ein Kraftwerk handelt, denn Die Anlage erinnert doch mehr an eine liebevoll hergerichtete  Jugendstil-Kirche , als an ein Kraftwerk.

 

 

 

Mann hatte eben damals noch Sinn für das SCHÖNE und nicht wie heute:  NUR für’s Geld!

Das Kraftwerksgebäude  hat die Zeit bis heute nahezu unverändert überdauert.

Es sind sogar noch die alten original-Holztüren vorhanden.

Die Turbinen und Generatoren wurden nach rund 70!!! Jahren Laufzeit durch effizientere Bauteile ersetzt.

Nach aktuellem Stand werden sonntags  gegen 14.00 kostenlose Führungen im Kraftwerk angeboten.

 

 

Nach insgesamt rund 3 Kilometern erreichen wir dann Heimbach, die kleinste Stadt Nordrhein-Westfalens. Vom Hauptdamm in Schwammenauel aus fährt die kleine Rurseebahn direkt bis nach Heimbach, und das aus gutem Grunde:

Ab Heimbach führt nun die Bahnlinie der Rurtalbahn entlang der Rur.

Sie begleitet die Rur von nun an durch das gesamte Kreisgebiet Düren und hat im Bahnhof- Düren  Anschlussmöglichkeiten nach Aachen und Köln . Die Rurtalahn ist aufgrund ihrer grosszügigen Fahrpläne und relativ günstigen Preise  für Berufspendler und Touristen gleichermassen attraktiv!

Aber auch sonst ist der malerische Ort Heimbach mit seinen Parks und seiner Burg immer einen Aufenthalt wert. Siehe auch:  Kloster Maria-Wald

Gleich im (alten Original-)  Bahnhofsgebäude befindet sich eins von mehreren Informationszentren zur Rureifel und dem Nationalpark.  Hier kann man Prospekte, Karten und zahlreiche Literatur zum Thema Rur, Eifel und Nationalpark erwerben. Zt auch kostenlos! .

 

Kurz unterhalb von Heimbach hat das Tal nun endlich eine weite flache Sohle und wir  treffen gleich  den ersten von den jetzt  zahlreichen Campingplätzen des Rurtals.

Wärend der nächsten 25 Kilometer teilen  sich Dörfer, Campingplätze, Felder und Weiden  die Talsohle mit der Rur .

Ab Blens sehen wir nun  eine weitere Besonderheit des Rurtals:

 

Immer wieder tauchen nun dunkelrote bis dunkelrote bis braune Felstürme aus Konglomerat und Buntsandstein aus den dichten Wäldern der Talflanken auf. Zunächst immer nur an der rechten  Talseite.

Es ist so, als würden  riesige surreale Pilze mit dem Bäumen wetteifern - um dann auch  letzten Endes    gegen diese zu  gewinnen!

.Bei Blens und  Nideggen  bestehen regelrechte „Wände“ aus diesem Material, welches von  Kletterern sehr geschätzt wird.

Es sind zum Naturschutz jedoch nur ein paar wenige Felsen zum Klettern freigegeben.

Es gibt sie überall im Dreieck Kreuzau – Kall – Mechernich. Die grössten und spektakulärsten sind jedoch alle hier im Rurtal.

Die meissten „Pilze“ entdeckt man allerdings erst beim direkten Besuch der Hänge.

Besonders schön ist hier die „Felspassage“ im Bereich Nideggen - Obermaubach.

Ab Heimbach ist  komplette weitere Verlauf des Rurtales bis zur Mündung   nun auch sehr gut für Radfahrer geeignet.

Weitere interessante Dörfer  sind  Abenden , Hetzingen, Brück , Zerkall (mit groszügigem  Infozentrum!)

Und alle diese Dörfchen haben dank der Rurtalbahn immerhin einen Bahnanschluss!

Da kann sich so manche „Kreisstadt“ im Rurtal mal eine Scheibe von abschneiden!

Bei Zerkall  hat die Rur einen weiteren Zulauf von der Kall (hat nichts mit dem Ort „Kall“ zu tun!) .

Bei Obermaubach befindet sich ein weiteres Staubecken und bei Untermaubach sieht man nun auch auf der linken Seite die mittlerweile „typischen“ roten Felstürme.

Hier befindet sich auch eine Papierfabrik gleich an der Rur , welche der Gegend Arbeit und Brot gibt.

Der nahe Krawutschke-Turm, auf dem Burgberg  bei Bergstein  ist zwar mit seinen  13 Metern Bauwerkshöhe nur schwer auszumachen, aber trotzdem   bei GUTER FERNSICHT!! einen Ausflug wert:

Er steht unmittelbar am Nordrand der Eifel

Und man von hier aus hat man einen spektakulären Rundumblick über die ganze Rureifel und  auf fast das ganze Rheinland, bis in die Niederlande hinein!

Man kann neben zahlreichen anderen Bauwerken von dort aus den ca 40 Kilometer entfernten  Kölner Dom und das über 50 Kilometer entfernte  Siebengebirge  erkennen.

Im Extremfall sogar Teile der Bergischen Landes hinter Köln (60….70 Kilometer) .

 

 

Lediglich der >Mausauel und die weiter entfernte >Sophienhöhe

schränken die Sicht ein wenig ein.

Gleich in Sichtnähe,

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Brück

Wasserkraftwerk Heimbach

Burg Hengebach

Bahnhof Heimbach

Abenden

Blick auf Obermaubach

Rurtal bei Blens

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Felspassage